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Integrierte Versorgung „Brustkrebs“


Am 1. Jänner 2014 ist das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm gestartet. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, dass jene Frauen, bei denen eine Brustkrebserkrankung entdeckt wurde, im Anschluss evidenzbasiert und gut koordiniert versorgt werden.

Die Brustkrebsversorgung in Spezialeinrichtungen wird in Österreich als gut bezeichnet. Es ist aber wenig darüber bekannt, wie die Behandlung entlang der gesamten Versorgungskette funktioniert. Da die Planung einer zielgerichteten Versorgung nur durch das Vorliegen von entsprechenden Daten möglich ist, wurde im Rahmen des CCIV im Jahr 2011 die derzeitige Versorgungssituation von an Brustkrebs erkrankten Frauen in einem Bericht beschrieben und analysiert.

Ziel des Berichts ist es, eine Datengrundlage für weitere Arbeiten im Bereich der Brustkrebsversorgung zu schaffen und jene Bereiche aufzuzeigen, in denen Verbesserungen notwendig erscheinen.

Im Allgemeinen kann aus den Ergebnissen die Schlussfolgerung gezogen werden, dass die derzeitige Versorgungssituation sowohl auf Seite der Patientinnen als auch seitens der Expertinnen und Experten als gut bewertet wird. Dies betrifft in erster Linie die Beurteilung der medizinischen Behandlung. Jedoch wurde auch auf fehlende Standardisierung bei der Behandlung in manchen Einrichtungen hingewiesen. Probleme und Qualitätsverluste entstehen insbesondere in den Bereichen Koordination, Schnittstellenmanagement und Kommunikation.

   linkAbschlussbericht "Diagnose Brustkrebs" (2.2 MB)