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Priorisierung von Krankheitsbildern für IV


Das CCIV hat es sich zum Ziel gesetzt, spezifisch für Österreich, Krankheitsbilder, welche sich für integrierte Versorgungsmodelle eignen, zu identifizieren und zu priorisieren. Ziel dieses Projektes war es, in enger Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus allen relevanten Bereichen, einen Katalog zu erstellen, aus dem hervorgeht, welche Krankheitsbilder künftig für Aktivitäten im Bereich der integrierten Versorgung in Österreich besonders geeignet erscheinen. Dieser Katalog soll Entscheidungsträger bei der Auswahl von Themenstellungen und Projekten unterstützen. Um dieses Projekt auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen, wurde das Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien als Projektpartner gewonnen. Nach einer Vorauswahl von 14 Krankheitsbildern, basierend auf einer Analyse der indikationsbezogenen Schwerpunkte und Arbeitsprogramme nationaler und internationaler Institutionen, die für das österreichische Gesundheitswesen einen besonderen Stellenwert haben, wurde anhand vordefinierter Kriterien eine Literaturrecherche durchgeführt. Ein mit namhaften Expertinnen und Experten besetzter wissenschaftlicher Beirat nahm basierend auf diesen Informationen dann eine Priorisierung der Krankheitsbilder anhand eines Stufenschemas vor. Die Ergebnisse der Arbeiten wurden in einem Bericht zusammengefasst. Neben der Dokumentation des Prozesses der Identifizierung und Priorisierung der Krankheitsbilder umfasst der Bericht eine Kurzfassung der Rechercheergebnisse und enthält die Ergebnisse der Arbeit des wissenschaftlichen Beirates, sodass im Abschluss die von den Experten vorgenommene Empfehlung zur Priorisierung der Krankheitsbilder anhand des Stufenschemas dargestellt werden kann. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse im International Journal of Integrated Care publiziert.

 linkAbschlussbericht (2.7 MB) 

linkJournalartikel (3.0 MB)